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Bachelor Thesis Doku




Thesis Workshop
26.1. – 6.2.

Themenfindung & Inspiration
Am Anfang des Thesis-Workshops stand für mich die Frage, woran ich über ein ganzes Semester hinweg arbeiten möchte. Ich suchte nach einem Thema, das nützlich ist und gleichzeitig etwas mit mir selbst, meiner gestalterischen Haltung und meinen Interessen zu tun hat. Es sollte nicht nur schön aussehen, sondern funktionieren, eine konkrete Zielgruppe haben und genügend Tiefe bieten, um über längere Zeit weiterentwickelt werden zu können.

Ich dachte zunächst aus einem editorialen und typografischen Kontext heraus. Wichtig war mir ein Thema, das nicht zu trocken ist, aber trotzdem eine klare Richtung hat: etwas, das einschätzbar bleibt, sich aber Schritt für Schritt erweitern lässt. Ich wollte an etwas arbeiten, das mir Freude macht, mich aber auch zwingt, Neues zu lernen und das Gelernte mit Gestaltung verbinden lässt.

Frühe Überlegungen gingen in verschiedene Richtungen, doch es festigte sich schnell in einen Typografischen Bereich und in richtung Barrierefreiheit:
Braille neu denken, barrierefreie Signaletik oder Gestaltung als eine Art Übersetzungssystem. Gemeinsam hatten diese Ansätze den Wunsch, Gestaltung als Vermittlung zu begreifen, als etwas, das Zugang schafft, statt nur Information zu liefern.

Das erste konkretere Thema war „Typography Rethought“. Es knüpfte an mein Sommerprojekt an, in dem ich bereits an einer Schrift gearbeitet hatte, die möglichst gut lesbar sein sollte. Damals war die Idee noch, eine Schrift zu gestalten, die für möglichst viele Menschen funktioniert. Gegen Ende des Projekts merkte ich jedoch, dass dieser Anspruch seine Grenzen hat. Das System konnte bestimmte Leser*innen unterstützen, blieb aber trotzdem an einer bestimmten Gruppe orientiert. Es funktionierte für einzelne Bedingungen, zum Beispiel Unschärfe oder Kurzsichtigkeit, konnte andere Bedürfnisse aber nicht gleichermassen abholen.

Aus dieser Erkenntnis entstand die Verschiebung meines Themas: weg von der Idee einer universell lesbaren Schrift, hin zu der Frage, wie Typografie auf unterschiedliche Lesesituationen reagieren kann. Statt eine einzige Lösung für alle zu entwerfen, interessierte mich zunehmend ein variables System, das verschiedene Bedürfnisse ernst nimmt und anpassbar bleibt.     



Präsentation Thesis Workshop
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Thesis Workshop Mindmap  
Inspiration: Atkinson Hyperlegible (Braille Institute)
Inspiration: Atkinson Hyperlegible (Braille Institute)
Inspiration: Atkinson Hyperlegible (Braille Institute)
Inspiration: Bionic Reading, von Renato Casutt
Inspiration: Lexend, von Dr. Bonnie Shaver-Troup und Typedesigner Thomas Jockin
Topic Slam (02.02)
Topic Slam (02.02)
Topic Slam (02.02)
Topic Slam (02.02)
Topic Slam (02.02)
Topic Slam (02.02)